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EinBlick in die Migrationsberatung der AWO Sonneberg

vor 23 Stunden
2 Min. Lesezeit

17.09.2026


Am 17. September 2026 besuchte Beate Meißner, Thüringer Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz sowie Abgeordnete des Thüringer Landtags, den Fachdienst für Migration und Integration beim AWO KV Sonneberg e.V.. Der Besuch fand im Rahmen ihrer Praktikumstour statt und wurde zugleich für das AWO Dialogformat „EinBlick“ genutzt, das den direkten Austausch zwischen Politik und sozialer Praxis ermöglicht.

 

Im Mittelpunkt stand die Arbeit des Fachdienstes mit seinen beiden Programmen, dem Jugendmigrationsdienst (JMD) und der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE). Die Mitarbeitenden gaben Einblicke in ihren Beratungsalltag, aktuelle Aufgaben und die Zusammenarbeit beider Angebote.

 

Wie wichtig diese Zusammenarbeit für eine erfolgreiche Integration sein kann, wurde durch die Teilnahme einer Ratsuchenden aus Somalia besonders anschaulich. Sie berichtete persönlich von ihrem bisherigen Weg, den Herausforderungen des Ankommens und ihren Erfahrungen bei der Integration. Dabei schilderte sie auch, welche Unterstützung sie durch das Beratungsangebot der AWO erfahren hat. Ihr Ziel ist es, beruflich im Bereich Pflege Fuß zu fassen und sich damit eine langfristige Perspektive aufzubauen.

 

Der persönliche Erfahrungsbericht machte deutlich, welche individuellen Schritte hinter funktionierender Integration stehen und wie Beratungsangebote dabei Orientierung und Unterstützung bieten können.

 

Im weiteren Austausch wurden aktuelle Herausforderungen der Integrations- und Migrationsarbeit unter den bestehenden politischen Rahmenbedingungen thematisiert. Gleichzeitig ging es um Handlungsmöglichkeiten und die Bedeutung einer guten Vernetzung zwischen Beratungsstellen, Behörden, sozialen Einrichtungen und weiteren Akteuren vor Ort.

 

Am Gespräch nahmen neben Beate Meißner und der Ratsuchenden aus Somalia auch AWO Geschäftsführer Falk Bohl, Romy Schönfelder vom Jugendmigrationsdienst sowie Irina Dell und Florian Schott von der Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte teil.

 

Der Besuch bot die Gelegenheit, Erfahrungen aus der täglichen Beratungsarbeit unmittelbar mit politischen Fragestellungen zu verbinden und zugleich die Perspektive einer zugewanderten Frau selbst einzubeziehen. Gerade dieser direkte Austausch zwischen Ratsuchenden, Fachkräften und Politik macht sichtbar, welche Unterstützung vor Ort benötigt wird und welchen Beitrag vernetzte Beratungsangebote zur Integration leisten können.



 
 
 

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